Das ist das AJZ - so wie es viele Chemnitzer kennen und vor allem lieben. Doch schon bald könnte es ruhig um das beliebte Jugendhaus in Chemnitz werden.
Denn dem alternativen Jugendzentrum droht eine Schließung.
Die Stadt Chemnitz plant im Haushaltsentwurf 2010 Einschnitte in den Bereichen Personal, Kultur und Soziales, um einen ausgeglichenen Etat von 686 Millionen Euro vorlegen zu können. Allein der Bereich „Hilfen zur Erziehung“ aus dem der Zuschuss für das AJZ finanziert wird - ist von einer Kürzung über 450.000 Euro betroffen. Allein ein Drittel der geplanten Kürzung solle beim alternativen Jugendzentrum Chemnitz eingespart werden.
Interview: Katja Uhlemann - Pressesprecherin Stadt Chemnitz
Bei den Mitarbeitern vom AJZ stößt dieser Maßnahmenkatalog jedoch auf Unmut.
Das größte soziokulturelle Jugendzentrum Chemnitz ist seit knapp 20 Jahren einer der bedeutendsten Träger von Jugend- und Kulturarbeit in der Stadt. Sie bieten den Jugendlichen in unserer Stadt neben Veranstaltungen und Konzerten auch Projekte wie die Medienwerkstatt, oder das Archiv der sozialen Bewegung. Auch diese Projekte würden im Falle einer Insolvenz wegfallen. In einer Mitgliederversammlung des AJZ wurden nun Protestaktionen besprochen - Denn das Jugendhaus in Chemnitz will sich nicht so schnell geschlagen geben und schon jetzt auf die noch geplanten Kürzungen reagieren.
Doch ob die Stadt noch einmal einlenkt oder der Protest des alternativen Jugendzentrums Erfolg haben wird ist noch unklar. Und so lang bleibt der Begriff Schließung in der Luft.
Für die Mitarbeiter des AJZ heißt es nun warten - Warten auf die Endscheidung des Jugendhilfeausschusses. Und wenn die nicht anders ausfällt als bisher vorgesehen, bleiben die Türen des beliebten Chemnitzer Jugendhauses im kommenden Jahr wohl geschlossen.
Aaaaarrrmmmmeeeessss Deutschland sag ich da nur und für Chemnitz ein weiterer Schritt zu einem Provinznest!!! Ich lach nur noch über Chemnitz!:))))
Gepostet: 02.11.2009 20:56 rüdiger
Auslastung
Wenn eine Jugendeinrichtung "im Schnitt von fünf Leuten besucht wird", sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, die Angebote zu verbessern, und nicht, den Laden dicht zu machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Logik mit dem Vergreisungsfaktor der Stadt zusammenhängt.
Gepostet: 02.11.2009 22:31 K-M-Städter
Auslastung
Hier zeigt sich wieder eine typische, beschränkte Kosten-Nutzen-Rechnung. 8% weniger Jugendliche, also kann bei der Jugendhilfe gespart werden. Dass dadurch die Attraktivität von Chemnitz für Jugendliche sinkt und in den nächsten Jahren noch weniger jüngere Menschen in Chemnitz bleiben werden, wird dabei übersehen.
Daher müsste eher mehr als weniger für junge Menschen in Chemnitz getan werden.
Gepostet: 02.11.2009 22:42 T.P.
AJZ
Als ob das AJZ die Abwanderung von jungen Menschen aus Chemnitz gebremst hätte - also jetzt wird´s lächerlich. Ich meine, ich kenne noch den Gründer vom AJZ, den lieben Dirk B. Aber selbst der würde sagen: Irgendwie versteht er das, ist das nachvollziehbar. Pah (!), und wenn der Herr Kogge noch Jugendamtsleiter wäre, wäre das AJZ schon seit Jahren Vergangenheit. Das war bzw. ist eine Einrichtung auf Pump. Tja, tut leid, aber wer das erhalten will (was ich persönlich auch schön fände), soll doch erstmal sagen, wie das ganze zu finanzieren ist.
Ist im übrigen eh bezeichnend, dass darüber (über die Finanzierung) gar niemand spricht. Nein, nur die Stadtverwaltung ist wieder das Böse, und jetzt trifft´s wie immer die Falschen..
Eine Frage in die Runde: Weiss überhaupt jemand, um wieviel Geld es geht? *lol*
Gepostet: 02.11.2009 23:00 Hansi
AJZ
T.P., mir fällt da ein ganz einfaches Mittel ein, um das Geld für den Erhalt des AJZ einzutreiben. Man verdoppelt einfach den Eintritt für Volksmusikveranstaltungen in der Stadthalle und verwendet die dadurch entstehenden Mehreinnahmen für das AJZ. Ich gebe dir Brief und Siegel, dass trotz einer solchen Teuerung nicht ein einziger Volksmusikliebhaber weniger in die Stadthalle gehen würde! Das Problem ist eben nur ein finanztechnisches: das Kulturamt verfügt nicht über die Einnahmen aus den Darbietungen in der Stadthalle.
Gepostet: 02.11.2009 23:15 T.P.
Hansi
Hansi, schau mal: Es geht doch gar nicht um´s Geld als solches. Ich sag mal so, das wäre lösbar. Aber es geht um´s Prinzip: Radio T braucht Geld; AJZ braucht Geld; drei Seniorenklubs im Heckert-Gebiet brauchen auch Geld; die Stadt Chemnitz braucht Geld, Hartz4- und Wohngeld-Empfänger brauchen Geld, die Gründerzeit-Bauten brauchen Geld, der Mittelstand braucht Geld, die Innenstadt, die CVAG, der Tierpark, das Theater, die Sadthalle, das Industrie-Museum, die Schulen, die CVAG ... Und ganz am Ende steht die Frage: Wer zahlt das alles? Überleg mal und versetz Dich mal in die Lage eines Stadt- oder Landes-Politikers, der die Mehrheit der Bevölkerung vertreten soll.
WO fängt der an, über das Wohl der Allgemeinheit nachzudenken? WO soll der anfangen? Irgendeinen Vorschlag? ..
Gepostet: 02.11.2009 23:18 T.P.
Hansi, Korrektur
Einmal die CVAG hätte genügt.. Schuldigung.
Gepostet: 02.11.2009 23:28 kannSoSein
...
natürlich alle brauchen geld, nur im paradis ist geld nicht knapp ;)
aber, eine jugendeinrichtung zu schließen, ist bezeichnend für die situation in chemnitz... schade!!
Gepostet: 02.11.2009 23:43 T.P.
...
Die Stadt Chemnitz leistet sich beispielsweise die Erneuerung der Hartmann-Brücke.. 2.2 Mio hab ich gelesen - aller Wahrscheinlichkeit nach werden daraus 3,2 Mio.. Das Geld für´s AJZ wäre sicher da, so ist das nicht. Aber woran es fehlt, ist der Wille und das Argument "Wir brauchen das. Schluss, aus, fertig". Woran es fehlt, sind die Prioritäten (und die liegen weder in der Brücke noch beim AJZ), die liegen nicht beim Tierpark, nicht bei 5 Schulgebäuden und deren Fassaden -- Prioritäten liegen in Arbeitsplätzen und dem Stopp der Abwanderung junger Menschen. Meine Meinung und damit Gute Nacht! ;-)
Gepostet: 03.11.2009 00:09 anonym
...
"Prioritäten liegen in Arbeitsplätzen und dem Stopp der Abwanderung junger Menschen"
kann man nur unterstreichen !!!
Gepostet: 03.11.2009 00:37 anonym
...
...interessant wäre es auch einmal herauszufinden, wo die Frau Uhlemann denn bitte die Zahlen für ihre Milchmädchenrechnung aufgestöbert hat...vielleicht im Katalog "Auslastung der Jugend einer Stadt die zu über 40% aus Jugendlichen A.D. besteht" ? Kompliment an so viel Recherche....
Gepostet: 03.11.2009 04:59 Traute
Prioritäten setzen
Auswirkungen , vorausschauend den Stadthaushalt verwalten.Die Brücke ist ein muß. Aber es sind viele die weiterhin auf Geld hoffen können.
Bezeichnend ist, wo gestrichen wird. Setzen wir das mit einem Haushalt gleich, dann sagt es viel aus, wenn in knappen Zeiten zuerst bei den Kindern gespart wird und die Haushaltsvorstände sich weiterhin gut versorgen, mit Gehältern Kunst und Kultur und einem Fugenfreien Marktpflaster.
T.P. sagt , die Hälfte des Stadthaushaltes geht in die Gehälter und die Aufrechterhaltung der Verwaltung. Wobei mir dazu gleich wieder einfällt trotz dem hohen Finanzanteil am Stadtsäckel, kann man bei den Armen den Mietzuschuß nicht fristgerecht berechnen. Immer trifft es die Gleichen. Sollte hier einer glauben ich sähe zu schwarz, dann möchte ich dran erinnern, dass ich das Debakel bei der SPD genau so realistisch eingeschätzt habe. Dem Zweifler empfehle ich die Rückschau im Archiv.
Der Jugendtreff sollte sich aktiv gegen die Schließung wehren.
Wer sich nicht wehrt hat schon verloren....
Gepostet: 03.11.2009 08:25 Ranz
Prioritäten setzen
Die Frau Uhlemann hat nicht verstanden, dass schon in den letzten 15 Jahren ständig gekürzt wurde und deswegen jetzt eine Grenze erreicht ist. Weiter Kürzungen machen das Weiterarbeiten unmöglich. Uhlemann kürzen!
Gepostet: 03.11.2009 08:42 Fips
T.P. - vom 2.11.
Die Frage , um wieviel Geld es hier geht, ist berechtigt und vieleicht sollte das AJZ nicht nur daraufsetzen, das es schon lange besteht.
Aber in der Jugendarbeit sollte die Politiker auch an Visionen und aussergewöhnlichen Maßnahmen herantrauen.
Was das Schuldenmachen anbetrifft sind sie nicht so zimperlich. Das Begleichen der Schulden soll dann die junge Generation übernehmen, bei der man/frau jetzt jeden Cent "rum und num" dreht !
Zukunft orientiert ist das nicht, schon gar nicht gerecht.
Gerade für solche Beschlüsse, wie die Kürzung von Mitteln im Kinder-und Jugenhilfebereich sollte die Stadt auf Bürgerentscheide setzen!
Und wir als Chemnitzer sollten uns bei solchen Entscheidungen stärker bemerkbar machen !
Es wäre mal interessant, was der neue Bundestagsabgeordnete der CDU dazu sagt, er hatte ja selbst mal offenes Jugendhaus über gehabt.( Aber vielleicht kann er jetzt noch nichts sagen, weil.. er muß ja sich erstmal um die Begleichung seiner Wahlkampschulden kümmern)
Gepostet: 03.11.2009 09:01 Lokalpatriot
Politische Ausrichtung
Wieso hat eigentlich niemand den Mut, mal die Frage nach dem Zusammenhang zwischen der politischen Ausrichtung des AJZ und den Besucherzahlen zu stellen? Wieviel zusätzliche linksalternative Anlaufstellen gibt es denn in der Stadt noch, welche auch alle gern Unterstützung hätten? Neben dem AJZ fallen mir noch das Rothaus und das ExKa ein. Vielleicht sollte man einmal überlegen, das es in dieser Stadt eine ganze Menge Jugendliche gibt, die eben NICHT linksalternativ sind und Objekte wie das AJZ einfach meiden. Vielleicht sollte sich die Stadt in puncto Jugendarbeit etwas neutraler und breiter aufstellen, und würde damit vielleicht auch mehr Zuspruch in der jungen Generation finden!?
Gepostet: 03.11.2009 09:33 JJ
@LokalPatr-Idiot
Wer sich Lokalpatriot nennt kann ja nur so reden .. Gute Nacht!
Gepostet: 03.11.2009 09:48 Lokalpatriot
@JJ
Kommt da noch ein sachliches Argument hinterher oder bleibt's beim sinnlosen Gepöbel?
Gepostet: 03.11.2009 09:55 Traute
@ Ranz
Die Frau Uhlemann ist ja nur die Sprecherin, sie gibt die Stellungnahme des Rates der Stadt wieder. Ob das im Detail ihre Meinung ist?
Eine Spontanäußerung werde ich der Frau nie vergessen. Da regten sich Vermieter auf, dass das Rathaus ihnen Rechnungen zustellte für Arbeiten die sie nicht auf Rechnung bestellt hatte (an ihren Miethausumfeld, Parkplatz, u.s.w.)Da sprach sie ein wahres Wort, ich verstehe garnicht warum sich die Vermieter aufregen sie können das doch an die Mieter umlegen!!!Daraus kann man freilich ganz sichere Schlüsse ziehen.
Welchem Anteil der Bevölkerung sie die Lasten und welchem sie die Gewinne zu kommen lassen werden.
Es sind für das Rathaus, Bürgermeister eben nicht alle Bürger gleich, es gibt eine Menge die viel gleicher sind.
Gepostet: 03.11.2009 10:41 no_nation
@ Lokalpatriot
Es gilt hier zu unterscheiden, dass die jugendlichen Besucher die Angebote des AJZ nicht nutzen weil es sich linksalternativ nennt, sondern weil die meisten eben keinen Bock auf Töpferkurs oder malen nach Zahlen im Vorzeigeobjekt Kraftwerk haben.
Gepostet: 03.11.2009 11:14 Agitator
Uhlemann kürzen (Nebenthema)
Ich begreife sowieso nicht, wieso Chemnitz unbedingt eine Stadtsprecherin braucht. Früher haben es die Bürgermeister/Oberbürgermeister auch alleine hinbekommen. Oder schämt man sich mittlerweile der eigenen Entscheidungen und braucht einen öffentlichen Prellbock. Wenn ja, könnte ich mir bessere Besetzungen für die Stelle vorstellen als die füllige Katja.
Gepostet: 03.11.2009 12:20 Fips
Politische Ausrichtung-Lokalpatriot
Deine Meinung ist nicht ganz von der Hand zu weisen. In der offenen Jugenarbeit müssen in einer Stadt auch Angebote sein, die sich nicht nur aufgeweckte Linksautonome richten. Es liegt ja auch eine Gefahr darin, wenn auch fördermäßig die ausgrenzt werden , die nicht ins AJZ oder ins Kraftwerk (um Töpfern)gehen wollen. Wenn es hier um eine gerechte Verteilung der städtischen Fördermittel gehen soll, dann haben auch die ein Anrecht darauf die in anderen Stadtteilen, "nichterschwellige" Angebote der offenen Jugendarbeit anbieten. Diese Arbeit wird oft zuwenig gewürdigt, weil sie weniger spektakulär und auffällig, dennoch für die einzelnen Stadtteile wichtig sind um Jugendlichen einen Treffpunkt anzubieten.
Gepostet: 03.11.2009 12:58 Ranz
Politische Ausrichtung-Lokalpatriot
@Lokalpatriot
Exka und Rothaus sind keine Träger der Jugendarbeit insofern vergleichst Du Äpfel mit Birnen und das Rothaus fragt doch auch nicht nach Unterstützung der öffentlichen Hand.
@Traute
Der von Dir erwähnte Satz der Frau Uhlemann sagt doch alles. Entweder von nüscht 'ne Ahnung oder aber gezielte Provokation. In beiden Fällen sehe ich das als Argument pro Kürzung Uhlemann (und Pethke gleich mit, den Stümper!)
Gepostet: 03.11.2009 13:21 JJ
Politische Ausrichtung-Lokalpatriot
Es bleibt dabei.. !
Und noch eins hinterher:
Hände weg vom AJZ !!
PS: Ich habe keine Lust mehr..
Gepostet: 03.11.2009 13:47 Hansi
Politische Ausrichtung-Lokalpatriot
Lokalpatriot, es gibt keinen Zusammenhang zwischen der politischen Ausrichtung des AJZ und den Besucherzahlen, weil das AJZ gar keine einheitliche politische Ausrichtung hat. Du verwechselst da nämlich zwei Begriffe, die vom Grundsatz her völlig verschiedene Kategorien aufstellen, und zwar die Begriffe "politische Ausrichtung" und "Lebensstil". Da müssen wir zunächst die Frage klären, was "alternativ" überhaupt heißt. In der Soziologie bedeutet das nichts weiter als dass man bewusst a-n-d-e-r-s lebt als die breite Masse. Der eine ernährt sich vegetarisch, also ist er alternativ. Ein zweiter hat keine Gardinen und stattdessen große Pflanzen am Fenster, das bedeutet alternativ. Der dritte hält sich Schlangen, Krokodile und andere exotische Tiere, auch ein Alternativer. Der vierte hört Punk und Independent, was nicht im Radio kommt, man nennt ihn alternativ.
Dein Denken hat folgende Fehler:
(1)
Wahr ist, dass alternativ zu sein nicht nur e-i-n Gesicht sondern m-e-h-r-e-r-e Gesichter hat. Du ordnest dem Alternativ-sein nur eine e-i-n-z-i-g-e Erscheinungsform zu.
(2)
Wahr ist, dass Alternative in der Regel kritisch gegenüber der Gesellschaft eingestellt sind und nicht alles so "fressen" wie es aus den Medien kommt. Bei dir hingegen sind alle Alternativen links ausgerichtet und wollen den Sozialismus, obwohl er nachweislich nicht funktioniert.
(3)
Wahr ist, dass man Alternative oftmals in vergeistigten Berufen findet, wo eigene Gedanken und Kreativität gefragt sind. Das betrifft die Bereiche Kunst, Psychologie, Soziales und Religion. Du verstehst unter Arbeit Zupacken, Drehen, Schrauben, Hämmern, Meißeln, Montieren, schwer Heben. Deshalb erscheinen dir die Alternativen als arbeitsscheu.
(...)
Der Vergleich zwischen deinem eigenen Ich und der Abbildung der alternativen Persönlichkeitsprofile in deinem Ich ließe sich noch weiter fortsetzen.
Fazit: Ein alternativer Lebensstil eines Menschen sagt überhaupt nichts aus über dessen politische Ausrichtung. Und wegen dieser Vielfalt bin ich f-ü-r das AJZ.
Gepostet: 03.11.2009 14:41 Traute
Politische Ausrichtung-Lokalpatriot
Ja Hansi, und dass alternativ Leben nicht automatisch heißt Festlegung bis zum Lebensende, dafür kann ich ein lebendes Beispiel nennen. Der Joschka Fischer vom Revoluzzer zum Manager. Den Weg geebnet haben ihm die Tuben Wähler wie Du und ich. Die glauben ein Mann ein Wort, aber feststellen für Geld geht fort. Zum Zuhälter des Kapitals geworden.Und zwar von der übelsten Seite eingekauft. Nabucco und die Atomlobby nach Sonnenblumenöl und Strickschick.
Das ist ein Beispiel wie es kommen kann, aber bei den Jungen Leuten kann es noch viele nützliche Richtungen treffen, wenn sie Familien gründen und Berufe wählen(dürfen).
Gepostet: 03.11.2009 15:30 Benario
Stellungnahme Mitarbeiter_innen Benario zu Besucherzahlen
Wir möchten eine Meldung von Frau Uhlemann dementieren. Das Benario hat im Durchschnitt 15 Besucher_innen pro Tag und nicht die von ihr benannten 5. Läßt sich auch für das Amt leicht nachvollziehen, da wir seit Jamuar 2007 namentlich Statistik führen (aber keine Angst, wir anonymisieren das Ganze dann wieder).
So wird halt auch Politik betrieben. Bei 5 Besucher_innen würden wir selbst auf die Idee kommen, dass etwas falsch läuft. Wir sind gut ausgelastet, bedenkt man, dass zwei Sozialarbeiter_innen mit jeweils nur 25 Stunden in der Woche vier Tage Öffnungszeiten abdecken und den dazugehörigen Verwaltungsaufwand leisten. Weiterhin kommen noch Gemeinwesen- und Gremienarbeit dazu.
Letztes Jahr waren es jeweils noch fast 40 Stunden in der Woche. Es wurden aber Stunden gekürzt.
Die Besucher_innenzahlen sind jedoch im Jahr 2009 nicht gesunken, trotz einem kompletten Mitarbeiter_innenwechsel sogar leicht gestiegen. Wir leisten für die Stadt Chemnitz somit im Umkehrschluss mehr als im Vorjahr. Um so unverständlicher scheint auch mit diesem Hintergrund eine komplette Streichung des Angebotes.
Gepostet: 03.11.2009 15:58 anonym
Stellungnahme Mitarbeiter_innen Benario zu Besucherzahlen
Sehr schön, dass sich auch "die Betroffenen" hier zu Wort melden und somit diese Art der Platform nutzen. Von den sogenannten "Volksvertretern" wird dies ja nicht für nötig gehalten und der öffentlichen Diskussion stellt man sich ja auch lieber nicht (Eine der wenigen Ausnahmen war Herr Detlef Müller der sich regelmäßig hier mit eingefunden hat).
Ich bleibe bei meiner Meinung: Was die Stadt hier vor hat ist weniger eine Frechheit den ein rießen Skandal!
Wie man öffentlich predigen kann, dass es ein Ziel der Politik sei die Abwanderung und Vergreisung der Stadt stoppen zu wollen und wie dann mit in den betreffenden Entscheidungen zu werke gegangen wird !wieder jeglichem Verstand! ist beschäment für unsere schöne Stadt.
So leid es mir tut aber auch in diesem Falle werden Worte und Bombensichere Argumente, ähnlich den Argumenten gegen die Pläne der GGG bezüglich des ExKa (NEIN! ich bin dort kein Vereinsmitglied - nur stiller Sympathisant), wieder ünbeachtet und wahrscheinlich sogar ungehört bleiben.
Ich kann nur hoffen, dass dann auf diese Worte taten folgen! Es sollte den angeblichen Volksvertretern jemand die Augen UND die Ohren öffen. Und wenn man sie dazu zwingen muss, dann muss es eben sein. Nicht wir stehen in deren Pflicht! NEIN! Wenn ich mir überlege über welche Beträge wir hier reden und welche Auswirkungen diese haben können! Wenn ich dagegen setze wieviel der Überflieger und das Marktpflaster verschlungen haben durch Lug und Betrug und trotzdem sind dort noch keine Stühle angesägt wurden und erst recht keine Köpfe gerollt.
Es geht abwärts und derzeit sitzen wir alle im Fahrstuhl nach unten. Es wird nicht mehr lange eine Zweite Alternative neben Abwanderung mit späterer Auswanderung geben. Derzeit bleibt noch die Möglichkeit: Handeln! Und zwar Jetzt!
Wie steht es so schön am ExKa? "Wo nichts mehr geht ist ALLES möglich!"
Gepostet: 03.11.2009 16:01 Lokalpatriot
Alternativ!?
Deine Schilderung der Führung eines alternativen Lebensstils mögen ja inhaltlich korrekt sein, trotzdem ist dieser Begriff in der Realität ganz klar politisch geprägt (links, grün, antifa) und wird auch so ausgelebt. Auch im AJZ.
Man schaue auf www.ajz.de und zähle spaßenshalber die politischen Angebote beim Herunterscrollen. Ganz klar, ganz eindeutige Ausrichtung auf das entsprechend linke (und eben nicht "alternativ" in deinem Sinne!!) Klientel.
Auch zu den AJZ-.Besuchern kann sich der geneigte Leser u.a. bei diesem Eintrag auf der AJZ-Homepage seine eigenen Gedanken machen:
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Eintrag vom 07.04.2009
In eigener Sache (Betr. SK)
Liebe Punks, die Revolution geht weder von Euch noch von vor dem AJZ aus. Wenn Ihr Euch abreagieren wollt, geht ins ReTeKo; wir haben dort eine Wii-Console. RevolutionärInnen werfen auch nicht mit Bier- sondern mit Wasserflaschen.
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Wie gesagt, mit deinem a-l-t-e-r-n-a-t-i-v hat das herzlich wenig zu tun. Du verbiegst, wie so oft, die Welt, bis sie in dein Schema passt.
Gepostet: 03.11.2009 16:21 Joe
Hey Lokalpatti
Dein Zitat von der AJZ -HP ist wohl etwas aus dem Zusammenhang gerissen! Hier sollte von Seiten des AJZ verdeutlicht werden, dass man keine Lust auf Krawallmacher hat! Es ging damals um kleine Rangeleien vor dem AJZ nach einem Konzert!
Jeder (außer dir) wird durch den Eintrag erkennen, dass sich das AJZ von randalierenden Gästen distanzieren möchte!
So, und nun setz dich wieder vor dein TV Gerät u schau RTL, dort wird auch vieles aus dem Zusammenhang gerissen!
Aber es ist schön zu sehen, dass nun auch stolze Patrioten auf diese Seite gehen und ihren engen Horizont erweitern!
Gepostet: 03.11.2009 17:12 Lokalpatriot
Na, Joe...
Mal nicht über ds Ziel hinaus schiessen. Das Zitat sollte gar nix beweisen, außer, das es mit den von Hansi geschilderten alternativen Lebensformen wohl doch nicht soweit her ist und sich das Klischee des Alternativen (im Sinne von Punk, Linker, Hausbesetzer, etc.) doch mehr erfüllt, als ihm vielleicht lieb ist. Grundanstoß war ja auch (weiter oben), daß die Stadt - welche sinkende Besucherzahlen als Grund der Kürzung von Geldern ausgemacht hat - bei ihren Entscheidungen die politische Ausrichtung des AJZ mit in Betracht ziehen sollte. Es fühlt sich nun einmal nicht jeder Jugendliche dieser dorthin gezogen, ums mal vorsichtig auszudrücken.
Betreffs RTL, enger Horizont und stolze Patrioten: Wird so etwas bei den vielen linksgerichteten Polit-Veranstaltungen im AJZ so diskutiert, ja!? Schon erstaunlch, was manche aus einem Nick so alles herauslesen glauben zu können. Ist wahrscheinlich der Kurs mit der Kristallkugel oder so...
Gepostet: 03.11.2009 17:21 anonym
Hey Lokalpatti
Das sich das AJZ von Gewalt distanziert ist auf der Website durchaus NICHT erkennbar.
Ganz oben Link ein Banner mit eindeutigen Darstellungen und dem Aufruf "Let's Fight White Pride".
Hinzu kommen noch eine ganze weitere Reihe von politischen Aufrufen, wie z.B. zur Teilnahme an Veranstaltungen der ANTIFA.
Also tut bitte nicht so als wäre das AJZ nur ein Jugendclub.
Gepostet: 03.11.2009 18:15 G.R. aus C.
AJZ
Ich bin gebürtiger Chemnitzer. Habe Frau und Kind. Beide auch in Chemnitz geboren. Meine Frau und ich stehen kurz vorm erfolgreichen Abschluss unserer Studiengänge. Wir hatten stehts geplant unser Leben hier Chemnitz zu verbringen. Hier ist es wie überall auf der Welt nicht perfekt! Aber uns gefällt es hier. Auch wenn der kleine braune Zwerg der wahrscheinlich seine Nachrichten bei Mama im ausgebauten Keller schreibt diesen Namen beschmutzt hat: Wir sind Lokalpatrioten! Ich habe stets versucht Chemnitz in jeglichen Diskusionen zu verteitigen. Sei dies im Vergleich zu Dresden, Leipzig, Berlin oder München gewesen. Ich habe sogar versucht und zum Teil erfolgreich geschafft mich mit dem Leitspruch "Stadt der Moderne" anzufreunden.
Eigentlich sind wir genau die Familie an der Chemnitz ein Interesse haben sollte. Genau die Familie die man halten sollte. Aber genau diese kleine Familie denkt angesichts dieser Meldungen das ERSTE MAL etwas intensiver darüber nach ob es in dieser Stadt als Familie, also für Kinder, Jugendliche, Junge Erwachsene und Erwachene noch Lebenswert ist. Das erste mal kann ich die Option nicht mehr ausschließen auch Bewerbungen in andere Städte zu schicken.
In dieser Stadt wird offensichtlich jeder Farbtupfer (AJZ) überstrichen jedes Pflänzchen (Brühl, ExKa) bevor es wachsen kann ausgerissen. Und das trotz tausender Phrasen und leeren Versprechungen zu versuchen die Abwanderung zu stoppen und Chemnitz für die Jugend atraktiver zu machen.
Das ganze macht mich zuerst traurig aber dann auch unendlich wütend. Wütend über die verlorene Zeit des Argumentierens mit Leuten die meinen und meinten in anderen Städten sei es so viel besser. JA! In anderen Städten ist es soviel besser! Es gibt Städte deren Stadträte wenigstens versuchen an ihrem Wort festzuhalten. Bei denen stehen keine Leitsprüche sondern mutiges Handeln im Vordergrund.
Ich sage das alles nicht weil ich zum Vorstand vom AJZ gehöre. Nichtmal regelmäßiger oder nichtmal unregelmäßiger Besucher war ich dort. Ich sage das einfach aus der Überzeugung, dass die Stadt dort einen weiteren unverzeihlichen Fehler begeht und diesen kann nichtmal ich schönreden. Angesichts Millionen von veruntreuten Euro in zig Bauskandälern an dieser Ecke des Endes sparen zu wollen macht mich fassungslos!
Das einzigste was mich erfreut ist der Unstand, dass diesen Misstand jedem ausser den verquatterten Stadträten und einigen wenigen rechts der Mitte sauer aufstößt.
Ich werde diesmal wieder wenn nötig mit auf die Straße gehen! Ich werde diesmal Parolen rufen und dieses erste und hoffentlich einzigste Mal werde ich wenn nötig auch noch viel weiter gehen!
Gepostet: 03.11.2009 19:10 Traute
G.R.aus C.
So vertreiben sie die klugen Köpfe und behalten uns als Melkkühe, solange sie können.
Gehe nicht mit Deiner Frau weg kämpfe darum, dass Chemnitz weiter leben darf und nicht auf diese schäbige raffgierige Art abgewickelt wird wie ihre stolze Vergangenheit als Ingenieur-und Industriestadt von Weltruf.
Bleibt und wehrt Euch, mit demokratischen Mitteln. Die dürfen nicht nur auf dem Papier stehen und für die Oberen Eliten gelten. Auch die Hartz IV Menschen und ihre Kinder haben Menschenrechte und ein Recht auf Treffpunkte mit kulturellem Hintergrund.Bleibt.
Gepostet: 04.11.2009 08:23 Knirps
G.R.aus C.
AJZ bleibt!
Gepostet: 04.11.2009 09:20 Schröder
@anonym
Natürlich ist das AJZ nicht irgendein Jugendclub. Hier werden humanistische Werte hoch gehalten und versucht der Jugend zu vermitteln.
Gepostet: 04.11.2009 14:25 Lutz
AJZ vs. Museum Gunzenhauser
Wie die Stadt mit Geld umgeht sthet heute in der Freien Presse. Hier zum nachlesen:
Für die Hochkultur lässt man sich allerhand einfallen! Schade das es auffliegt!
Gepostet: 04.11.2009 14:57 G.R. aus C.
AJZ vs. Museum Gunzenhauser
Alleine von diesem Geld (also nur dem Geld welches wegen Lug, Betrug und Dummheit "falsch" verwendet wurde und zurückgefordert werden wird) hätte sich das AJZ wohl weitere 10Jahre finanzieren lassen.
Und wieder werden keine Köpfe rollen. Das ist so enttäuschend, dass es Hoffnung macht, dass irgendwann der Pöbel aufsteht und diesen Job übernimmt.
Gepostet: 04.11.2009 14:59 Traute
AJZ vs. Museum Gunzenhauser
@ Lutz, es ist immer der gleiche Weg; von unten weg nach oben hin, Du rätst das ich ein Euro bin.
Das reiht sich ein in die Chemnitzer Knaller.Da läßt sich auch am besten mauscheln. Wir könnten ja noch dankbar sein, dass bei uns die Häuser nicht nach ein paar Wochen einstürzen, die von solchen Stadtvertretern in Auftrag gegeben werden.
Gepostet: 04.11.2009 16:21 anonym
AJZ vs. Museum Gunzenhauser
Stadtvertreter ... hhmmm ... so habe ich das noch garnicht gesehen. Ich dachte immer die Vertreten die Bürger einer Stadt ... Aber du scheinst Recht zu haben. Nur so ergibt es wenigstens etwas Sinn.
Die versuchen also garnicht der lange Arm des dumpfen Volkes zu sein ... Statt dessen geben die ihrer Stadt einen schicken Slogan bauen hier, veruntreuen da und fertig.
Danke für die Aufklärung!
Gepostet: 05.11.2009 03:31 anwohner
AJZ
Hat sich schon mal einer von euch Freitag- oder Samstagnacht in der Nähe des AJZ aufgehalten? Da gewinnt man den Eindruck daß sich alle Idioten der Stadt versammelt haben. Die Chemnitztalstraße ist fast unpassierbar weil sie entweder von Glasflaschen(natürlich zertrümmert) oder von gröhlenden Betrunkenen blockiert wird. Unter diesen Gesichtspunkten kann man nur der Schließung zustimmen. Wenn die hier Diskudierenten aber für einen Erhalt des AJZ sind kann doch jeder bestimmt gern als Ehrenamtlicher fungieren. Alles andere wäre scheinheilig und stimmungsmache.
Gepostet: 05.11.2009 08:26 Lokalpatriot
@G.R. aus C.
Merkst du dich eigentlich noch!?
Nur weil ich die politische Ausrichtung des AJZ im Zusammenhang mit den Besucherzahlen kritisch hinterfrage, bin ich für dich "der kleine braune Zwerg der wahrscheinlich seine Nachrichten bei Mama im ausgebauten Keller schreibt diesen Namen beschmutzt hat: Wir sind Lokalpatrioten!" !!??
Schon mal davon gehört, daß Verunglimpfung von Mitdiskutanten nicht als Argument gilt!? Herr, wirf Hirn vom Himmel...
Gepostet: 05.11.2009 08:55 anonym
@anwohner
NEIN! "Alle Idioten der Stadt versammelt haben" sich Freitags udn Samstag abend auf der Zentralhaltestelle. Da merkt man mal wieder wie unterschiedlich Wahrnehmung sein kann.
@Lokalpatriot: Auch hier scheint jeder eine andere Auffassungsgabe zu haben! Denn recht hat er!
Gepostet: 05.11.2009 11:56 Ja
@Lokalpatriot
G.R. aus C : Danke danke
und recht hast du!!
Gepostet: 05.11.2009 13:15 Schwurbel
@anwohner
Das von Dir beschrieben Szenario gibt es 1 mal im Jahr. Ärgerlich, aber keine Gefahr fürs Abendland.
AJZ bleibt!
Gepostet: 06.11.2009 00:56 anonym
@anwohner
Es ist überhaupt nicht wert darüber zu diskutieren. Die oberen machen was sie wollen, stürzt sie oder flüchtet. Chemnitz richtet sich selbst zu Grunde!
Gepostet: 09.11.2009 13:47 G.R. aus C.
@all
nur damit das Thema nicht in Vergessenheit gerät wollte ich nur nochmal bekräftigen:
AJZ bleibt! Dafür werden sie nicht alleine kämpfen!
Gepostet: 09.11.2009 18:13 G.R. aus C.
@all
Endlich kann man sich wenigstens mit einer "Unterschrift" gegen die Schließung des AJZ wehren!
http://ajzbleibt.blogsport.de/
Eintragung funktioniert bei mir mit dem Mozilla irgendwie nicht?!
Musste dann auf den IExplorer zurückgreifen.
Gepostet: 10.11.2009 16:45 unwichtig
@all
G.R. aus C. - Bei mir klappte es - habe nur "Chemnitzer AJZ bleibt" eingegeben und es funktionierte auf Anhieb.
Beiträge: 49
anonymus
Aaaaarrrmmmmeeeessss Deutschland sag ich da nur und für Chemnitz ein weiterer Schritt zu einem Provinznest!!! Ich lach nur noch über Chemnitz!:))))
rüdiger
Wenn eine Jugendeinrichtung "im Schnitt von fünf Leuten besucht wird", sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, die Angebote zu verbessern, und nicht, den Laden dicht zu machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Logik mit dem Vergreisungsfaktor der Stadt zusammenhängt.
K-M-Städter
Hier zeigt sich wieder eine typische, beschränkte Kosten-Nutzen-Rechnung. 8% weniger Jugendliche, also kann bei der Jugendhilfe gespart werden. Dass dadurch die Attraktivität von Chemnitz für Jugendliche sinkt und in den nächsten Jahren noch weniger jüngere Menschen in Chemnitz bleiben werden, wird dabei übersehen.
Daher müsste eher mehr als weniger für junge Menschen in Chemnitz getan werden.
T.P.
Als ob das AJZ die Abwanderung von jungen Menschen aus Chemnitz gebremst hätte - also jetzt wird´s lächerlich. Ich meine, ich kenne noch den Gründer vom AJZ, den lieben Dirk B. Aber selbst der würde sagen: Irgendwie versteht er das, ist das nachvollziehbar. Pah (!), und wenn der Herr Kogge noch Jugendamtsleiter wäre, wäre das AJZ schon seit Jahren Vergangenheit. Das war bzw. ist eine Einrichtung auf Pump. Tja, tut leid, aber wer das erhalten will (was ich persönlich auch schön fände), soll doch erstmal sagen, wie das ganze zu finanzieren ist.
Ist im übrigen eh bezeichnend, dass darüber (über die Finanzierung) gar niemand spricht. Nein, nur die Stadtverwaltung ist wieder das Böse, und jetzt trifft´s wie immer die Falschen..
Eine Frage in die Runde: Weiss überhaupt jemand, um wieviel Geld es geht? *lol*
Hansi
T.P., mir fällt da ein ganz einfaches Mittel ein, um das Geld für den Erhalt des AJZ einzutreiben. Man verdoppelt einfach den Eintritt für Volksmusikveranstaltungen in der Stadthalle und verwendet die dadurch entstehenden Mehreinnahmen für das AJZ. Ich gebe dir Brief und Siegel, dass trotz einer solchen Teuerung nicht ein einziger Volksmusikliebhaber weniger in die Stadthalle gehen würde! Das Problem ist eben nur ein finanztechnisches: das Kulturamt verfügt nicht über die Einnahmen aus den Darbietungen in der Stadthalle.
T.P.
Hansi, schau mal: Es geht doch gar nicht um´s Geld als solches. Ich sag mal so, das wäre lösbar. Aber es geht um´s Prinzip: Radio T braucht Geld; AJZ braucht Geld; drei Seniorenklubs im Heckert-Gebiet brauchen auch Geld; die Stadt Chemnitz braucht Geld, Hartz4- und Wohngeld-Empfänger brauchen Geld, die Gründerzeit-Bauten brauchen Geld, der Mittelstand braucht Geld, die Innenstadt, die CVAG, der Tierpark, das Theater, die Sadthalle, das Industrie-Museum, die Schulen, die CVAG ... Und ganz am Ende steht die Frage: Wer zahlt das alles? Überleg mal und versetz Dich mal in die Lage eines Stadt- oder Landes-Politikers, der die Mehrheit der Bevölkerung vertreten soll.
WO fängt der an, über das Wohl der Allgemeinheit nachzudenken? WO soll der anfangen? Irgendeinen Vorschlag? ..
T.P.
Einmal die CVAG hätte genügt.. Schuldigung.
kannSoSein
natürlich alle brauchen geld, nur im paradis ist geld nicht knapp ;)
aber, eine jugendeinrichtung zu schließen, ist bezeichnend für die situation in chemnitz... schade!!
T.P.
Die Stadt Chemnitz leistet sich beispielsweise die Erneuerung der Hartmann-Brücke.. 2.2 Mio hab ich gelesen - aller Wahrscheinlichkeit nach werden daraus 3,2 Mio.. Das Geld für´s AJZ wäre sicher da, so ist das nicht. Aber woran es fehlt, ist der Wille und das Argument "Wir brauchen das. Schluss, aus, fertig". Woran es fehlt, sind die Prioritäten (und die liegen weder in der Brücke noch beim AJZ), die liegen nicht beim Tierpark, nicht bei 5 Schulgebäuden und deren Fassaden -- Prioritäten liegen in Arbeitsplätzen und dem Stopp der Abwanderung junger Menschen. Meine Meinung und damit Gute Nacht! ;-)
anonym
"Prioritäten liegen in Arbeitsplätzen und dem Stopp der Abwanderung junger Menschen"
kann man nur unterstreichen !!!
anonym
...interessant wäre es auch einmal herauszufinden, wo die Frau Uhlemann denn bitte die Zahlen für ihre Milchmädchenrechnung aufgestöbert hat...vielleicht im Katalog "Auslastung der Jugend einer Stadt die zu über 40% aus Jugendlichen A.D. besteht" ? Kompliment an so viel Recherche....
Traute
Auswirkungen , vorausschauend den Stadthaushalt verwalten.Die Brücke ist ein muß. Aber es sind viele die weiterhin auf Geld hoffen können.
Bezeichnend ist, wo gestrichen wird. Setzen wir das mit einem Haushalt gleich, dann sagt es viel aus, wenn in knappen Zeiten zuerst bei den Kindern gespart wird und die Haushaltsvorstände sich weiterhin gut versorgen, mit Gehältern Kunst und Kultur und einem Fugenfreien Marktpflaster.
T.P. sagt , die Hälfte des Stadthaushaltes geht in die Gehälter und die Aufrechterhaltung der Verwaltung. Wobei mir dazu gleich wieder einfällt trotz dem hohen Finanzanteil am Stadtsäckel, kann man bei den Armen den Mietzuschuß nicht fristgerecht berechnen. Immer trifft es die Gleichen. Sollte hier einer glauben ich sähe zu schwarz, dann möchte ich dran erinnern, dass ich das Debakel bei der SPD genau so realistisch eingeschätzt habe. Dem Zweifler empfehle ich die Rückschau im Archiv.
Der Jugendtreff sollte sich aktiv gegen die Schließung wehren.
Wer sich nicht wehrt hat schon verloren....
Ranz
Die Frau Uhlemann hat nicht verstanden, dass schon in den letzten 15 Jahren ständig gekürzt wurde und deswegen jetzt eine Grenze erreicht ist. Weiter Kürzungen machen das Weiterarbeiten unmöglich. Uhlemann kürzen!
Fips
Die Frage , um wieviel Geld es hier geht, ist berechtigt und vieleicht sollte das AJZ nicht nur daraufsetzen, das es schon lange besteht.
Aber in der Jugendarbeit sollte die Politiker auch an Visionen und aussergewöhnlichen Maßnahmen herantrauen.
Was das Schuldenmachen anbetrifft sind sie nicht so zimperlich. Das Begleichen der Schulden soll dann die junge Generation übernehmen, bei der man/frau jetzt jeden Cent "rum und num" dreht !
Zukunft orientiert ist das nicht, schon gar nicht gerecht.
Gerade für solche Beschlüsse, wie die Kürzung von Mitteln im Kinder-und Jugenhilfebereich sollte die Stadt auf Bürgerentscheide setzen!
Und wir als Chemnitzer sollten uns bei solchen Entscheidungen stärker bemerkbar machen !
Es wäre mal interessant, was der neue Bundestagsabgeordnete der CDU dazu sagt, er hatte ja selbst mal offenes Jugendhaus über gehabt.( Aber vielleicht kann er jetzt noch nichts sagen, weil.. er muß ja sich erstmal um die Begleichung seiner Wahlkampschulden kümmern)
Lokalpatriot
Wieso hat eigentlich niemand den Mut, mal die Frage nach dem Zusammenhang zwischen der politischen Ausrichtung des AJZ und den Besucherzahlen zu stellen? Wieviel zusätzliche linksalternative Anlaufstellen gibt es denn in der Stadt noch, welche auch alle gern Unterstützung hätten? Neben dem AJZ fallen mir noch das Rothaus und das ExKa ein. Vielleicht sollte man einmal überlegen, das es in dieser Stadt eine ganze Menge Jugendliche gibt, die eben NICHT linksalternativ sind und Objekte wie das AJZ einfach meiden. Vielleicht sollte sich die Stadt in puncto Jugendarbeit etwas neutraler und breiter aufstellen, und würde damit vielleicht auch mehr Zuspruch in der jungen Generation finden!?
JJ
Wer sich Lokalpatriot nennt kann ja nur so reden .. Gute Nacht!
Lokalpatriot
Kommt da noch ein sachliches Argument hinterher oder bleibt's beim sinnlosen Gepöbel?
Traute
Die Frau Uhlemann ist ja nur die Sprecherin, sie gibt die Stellungnahme des Rates der Stadt wieder. Ob das im Detail ihre Meinung ist?
Eine Spontanäußerung werde ich der Frau nie vergessen. Da regten sich Vermieter auf, dass das Rathaus ihnen Rechnungen zustellte für Arbeiten die sie nicht auf Rechnung bestellt hatte (an ihren Miethausumfeld, Parkplatz, u.s.w.)Da sprach sie ein wahres Wort, ich verstehe garnicht warum sich die Vermieter aufregen sie können das doch an die Mieter umlegen!!!Daraus kann man freilich ganz sichere Schlüsse ziehen.
Welchem Anteil der Bevölkerung sie die Lasten und welchem sie die Gewinne zu kommen lassen werden.
Es sind für das Rathaus, Bürgermeister eben nicht alle Bürger gleich, es gibt eine Menge die viel gleicher sind.
no_nation
Es gilt hier zu unterscheiden, dass die jugendlichen Besucher die Angebote des AJZ nicht nutzen weil es sich linksalternativ nennt, sondern weil die meisten eben keinen Bock auf Töpferkurs oder malen nach Zahlen im Vorzeigeobjekt Kraftwerk haben.
Agitator
Ich begreife sowieso nicht, wieso Chemnitz unbedingt eine Stadtsprecherin braucht. Früher haben es die Bürgermeister/Oberbürgermeister auch alleine hinbekommen. Oder schämt man sich mittlerweile der eigenen Entscheidungen und braucht einen öffentlichen Prellbock. Wenn ja, könnte ich mir bessere Besetzungen für die Stelle vorstellen als die füllige Katja.
Fips
Deine Meinung ist nicht ganz von der Hand zu weisen. In der offenen Jugenarbeit müssen in einer Stadt auch Angebote sein, die sich nicht nur aufgeweckte Linksautonome richten. Es liegt ja auch eine Gefahr darin, wenn auch fördermäßig die ausgrenzt werden , die nicht ins AJZ oder ins Kraftwerk (um Töpfern)gehen wollen. Wenn es hier um eine gerechte Verteilung der städtischen Fördermittel gehen soll, dann haben auch die ein Anrecht darauf die in anderen Stadtteilen, "nichterschwellige" Angebote der offenen Jugendarbeit anbieten. Diese Arbeit wird oft zuwenig gewürdigt, weil sie weniger spektakulär und auffällig, dennoch für die einzelnen Stadtteile wichtig sind um Jugendlichen einen Treffpunkt anzubieten.
Ranz
@Lokalpatriot
Exka und Rothaus sind keine Träger der Jugendarbeit insofern vergleichst Du Äpfel mit Birnen und das Rothaus fragt doch auch nicht nach Unterstützung der öffentlichen Hand.
@Traute
Der von Dir erwähnte Satz der Frau Uhlemann sagt doch alles. Entweder von nüscht 'ne Ahnung oder aber gezielte Provokation. In beiden Fällen sehe ich das als Argument pro Kürzung Uhlemann (und Pethke gleich mit, den Stümper!)
JJ
Es bleibt dabei.. !
Und noch eins hinterher:
Hände weg vom AJZ !!
PS: Ich habe keine Lust mehr..
Hansi
Lokalpatriot, es gibt keinen Zusammenhang zwischen der politischen Ausrichtung des AJZ und den Besucherzahlen, weil das AJZ gar keine einheitliche politische Ausrichtung hat. Du verwechselst da nämlich zwei Begriffe, die vom Grundsatz her völlig verschiedene Kategorien aufstellen, und zwar die Begriffe "politische Ausrichtung" und "Lebensstil". Da müssen wir zunächst die Frage klären, was "alternativ" überhaupt heißt. In der Soziologie bedeutet das nichts weiter als dass man bewusst a-n-d-e-r-s lebt als die breite Masse. Der eine ernährt sich vegetarisch, also ist er alternativ. Ein zweiter hat keine Gardinen und stattdessen große Pflanzen am Fenster, das bedeutet alternativ. Der dritte hält sich Schlangen, Krokodile und andere exotische Tiere, auch ein Alternativer. Der vierte hört Punk und Independent, was nicht im Radio kommt, man nennt ihn alternativ.
Dein Denken hat folgende Fehler:
(1)
Wahr ist, dass alternativ zu sein nicht nur e-i-n Gesicht sondern m-e-h-r-e-r-e Gesichter hat. Du ordnest dem Alternativ-sein nur eine e-i-n-z-i-g-e Erscheinungsform zu.
(2)
Wahr ist, dass Alternative in der Regel kritisch gegenüber der Gesellschaft eingestellt sind und nicht alles so "fressen" wie es aus den Medien kommt. Bei dir hingegen sind alle Alternativen links ausgerichtet und wollen den Sozialismus, obwohl er nachweislich nicht funktioniert.
(3)
Wahr ist, dass man Alternative oftmals in vergeistigten Berufen findet, wo eigene Gedanken und Kreativität gefragt sind. Das betrifft die Bereiche Kunst, Psychologie, Soziales und Religion. Du verstehst unter Arbeit Zupacken, Drehen, Schrauben, Hämmern, Meißeln, Montieren, schwer Heben. Deshalb erscheinen dir die Alternativen als arbeitsscheu.
(...)
Der Vergleich zwischen deinem eigenen Ich und der Abbildung der alternativen Persönlichkeitsprofile in deinem Ich ließe sich noch weiter fortsetzen.
Fazit: Ein alternativer Lebensstil eines Menschen sagt überhaupt nichts aus über dessen politische Ausrichtung. Und wegen dieser Vielfalt bin ich f-ü-r das AJZ.
Traute
Ja Hansi, und dass alternativ Leben nicht automatisch heißt Festlegung bis zum Lebensende, dafür kann ich ein lebendes Beispiel nennen. Der Joschka Fischer vom Revoluzzer zum Manager. Den Weg geebnet haben ihm die Tuben Wähler wie Du und ich. Die glauben ein Mann ein Wort, aber feststellen für Geld geht fort. Zum Zuhälter des Kapitals geworden.Und zwar von der übelsten Seite eingekauft. Nabucco und die Atomlobby nach Sonnenblumenöl und Strickschick.
Das ist ein Beispiel wie es kommen kann, aber bei den Jungen Leuten kann es noch viele nützliche Richtungen treffen, wenn sie Familien gründen und Berufe wählen(dürfen).
Benario
Wir möchten eine Meldung von Frau Uhlemann dementieren. Das Benario hat im Durchschnitt 15 Besucher_innen pro Tag und nicht die von ihr benannten 5. Läßt sich auch für das Amt leicht nachvollziehen, da wir seit Jamuar 2007 namentlich Statistik führen (aber keine Angst, wir anonymisieren das Ganze dann wieder).
So wird halt auch Politik betrieben. Bei 5 Besucher_innen würden wir selbst auf die Idee kommen, dass etwas falsch läuft. Wir sind gut ausgelastet, bedenkt man, dass zwei Sozialarbeiter_innen mit jeweils nur 25 Stunden in der Woche vier Tage Öffnungszeiten abdecken und den dazugehörigen Verwaltungsaufwand leisten. Weiterhin kommen noch Gemeinwesen- und Gremienarbeit dazu.
Letztes Jahr waren es jeweils noch fast 40 Stunden in der Woche. Es wurden aber Stunden gekürzt.
Die Besucher_innenzahlen sind jedoch im Jahr 2009 nicht gesunken, trotz einem kompletten Mitarbeiter_innenwechsel sogar leicht gestiegen. Wir leisten für die Stadt Chemnitz somit im Umkehrschluss mehr als im Vorjahr. Um so unverständlicher scheint auch mit diesem Hintergrund eine komplette Streichung des Angebotes.
anonym
Sehr schön, dass sich auch "die Betroffenen" hier zu Wort melden und somit diese Art der Platform nutzen. Von den sogenannten "Volksvertretern" wird dies ja nicht für nötig gehalten und der öffentlichen Diskussion stellt man sich ja auch lieber nicht (Eine der wenigen Ausnahmen war Herr Detlef Müller der sich regelmäßig hier mit eingefunden hat).
Ich bleibe bei meiner Meinung: Was die Stadt hier vor hat ist weniger eine Frechheit den ein rießen Skandal!
Wie man öffentlich predigen kann, dass es ein Ziel der Politik sei die Abwanderung und Vergreisung der Stadt stoppen zu wollen und wie dann mit in den betreffenden Entscheidungen zu werke gegangen wird !wieder jeglichem Verstand! ist beschäment für unsere schöne Stadt.
So leid es mir tut aber auch in diesem Falle werden Worte und Bombensichere Argumente, ähnlich den Argumenten gegen die Pläne der GGG bezüglich des ExKa (NEIN! ich bin dort kein Vereinsmitglied - nur stiller Sympathisant), wieder ünbeachtet und wahrscheinlich sogar ungehört bleiben.
Ich kann nur hoffen, dass dann auf diese Worte taten folgen! Es sollte den angeblichen Volksvertretern jemand die Augen UND die Ohren öffen. Und wenn man sie dazu zwingen muss, dann muss es eben sein. Nicht wir stehen in deren Pflicht! NEIN! Wenn ich mir überlege über welche Beträge wir hier reden und welche Auswirkungen diese haben können! Wenn ich dagegen setze wieviel der Überflieger und das Marktpflaster verschlungen haben durch Lug und Betrug und trotzdem sind dort noch keine Stühle angesägt wurden und erst recht keine Köpfe gerollt.
Es geht abwärts und derzeit sitzen wir alle im Fahrstuhl nach unten. Es wird nicht mehr lange eine Zweite Alternative neben Abwanderung mit späterer Auswanderung geben. Derzeit bleibt noch die Möglichkeit: Handeln! Und zwar Jetzt!
Wie steht es so schön am ExKa? "Wo nichts mehr geht ist ALLES möglich!"
Lokalpatriot
Deine Schilderung der Führung eines alternativen Lebensstils mögen ja inhaltlich korrekt sein, trotzdem ist dieser Begriff in der Realität ganz klar politisch geprägt (links, grün, antifa) und wird auch so ausgelebt. Auch im AJZ.
Man schaue auf www.ajz.de und zähle spaßenshalber die politischen Angebote beim Herunterscrollen. Ganz klar, ganz eindeutige Ausrichtung auf das entsprechend linke (und eben nicht "alternativ" in deinem Sinne!!) Klientel.
Auch zu den AJZ-.Besuchern kann sich der geneigte Leser u.a. bei diesem Eintrag auf der AJZ-Homepage seine eigenen Gedanken machen:
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Eintrag vom 07.04.2009
In eigener Sache (Betr. SK)
Liebe Punks, die Revolution geht weder von Euch noch von vor dem AJZ aus. Wenn Ihr Euch abreagieren wollt, geht ins ReTeKo; wir haben dort eine Wii-Console. RevolutionärInnen werfen auch nicht mit Bier- sondern mit Wasserflaschen.
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Wie gesagt, mit deinem a-l-t-e-r-n-a-t-i-v hat das herzlich wenig zu tun. Du verbiegst, wie so oft, die Welt, bis sie in dein Schema passt.
Joe
Dein Zitat von der AJZ -HP ist wohl etwas aus dem Zusammenhang gerissen! Hier sollte von Seiten des AJZ verdeutlicht werden, dass man keine Lust auf Krawallmacher hat! Es ging damals um kleine Rangeleien vor dem AJZ nach einem Konzert!
Jeder (außer dir) wird durch den Eintrag erkennen, dass sich das AJZ von randalierenden Gästen distanzieren möchte!
So, und nun setz dich wieder vor dein TV Gerät u schau RTL, dort wird auch vieles aus dem Zusammenhang gerissen!
Aber es ist schön zu sehen, dass nun auch stolze Patrioten auf diese Seite gehen und ihren engen Horizont erweitern!
Lokalpatriot
Mal nicht über ds Ziel hinaus schiessen. Das Zitat sollte gar nix beweisen, außer, das es mit den von Hansi geschilderten alternativen Lebensformen wohl doch nicht soweit her ist und sich das Klischee des Alternativen (im Sinne von Punk, Linker, Hausbesetzer, etc.) doch mehr erfüllt, als ihm vielleicht lieb ist. Grundanstoß war ja auch (weiter oben), daß die Stadt - welche sinkende Besucherzahlen als Grund der Kürzung von Geldern ausgemacht hat - bei ihren Entscheidungen die politische Ausrichtung des AJZ mit in Betracht ziehen sollte. Es fühlt sich nun einmal nicht jeder Jugendliche dieser dorthin gezogen, ums mal vorsichtig auszudrücken.
Betreffs RTL, enger Horizont und stolze Patrioten: Wird so etwas bei den vielen linksgerichteten Polit-Veranstaltungen im AJZ so diskutiert, ja!? Schon erstaunlch, was manche aus einem Nick so alles herauslesen glauben zu können. Ist wahrscheinlich der Kurs mit der Kristallkugel oder so...
anonym
Das sich das AJZ von Gewalt distanziert ist auf der Website durchaus NICHT erkennbar.
Ganz oben Link ein Banner mit eindeutigen Darstellungen und dem Aufruf "Let's Fight White Pride".
Hinzu kommen noch eine ganze weitere Reihe von politischen Aufrufen, wie z.B. zur Teilnahme an Veranstaltungen der ANTIFA.
Also tut bitte nicht so als wäre das AJZ nur ein Jugendclub.
G.R. aus C.
Ich bin gebürtiger Chemnitzer. Habe Frau und Kind. Beide auch in Chemnitz geboren. Meine Frau und ich stehen kurz vorm erfolgreichen Abschluss unserer Studiengänge. Wir hatten stehts geplant unser Leben hier Chemnitz zu verbringen. Hier ist es wie überall auf der Welt nicht perfekt! Aber uns gefällt es hier. Auch wenn der kleine braune Zwerg der wahrscheinlich seine Nachrichten bei Mama im ausgebauten Keller schreibt diesen Namen beschmutzt hat: Wir sind Lokalpatrioten! Ich habe stets versucht Chemnitz in jeglichen Diskusionen zu verteitigen. Sei dies im Vergleich zu Dresden, Leipzig, Berlin oder München gewesen. Ich habe sogar versucht und zum Teil erfolgreich geschafft mich mit dem Leitspruch "Stadt der Moderne" anzufreunden.
Eigentlich sind wir genau die Familie an der Chemnitz ein Interesse haben sollte. Genau die Familie die man halten sollte. Aber genau diese kleine Familie denkt angesichts dieser Meldungen das ERSTE MAL etwas intensiver darüber nach ob es in dieser Stadt als Familie, also für Kinder, Jugendliche, Junge Erwachsene und Erwachene noch Lebenswert ist. Das erste mal kann ich die Option nicht mehr ausschließen auch Bewerbungen in andere Städte zu schicken.
In dieser Stadt wird offensichtlich jeder Farbtupfer (AJZ) überstrichen jedes Pflänzchen (Brühl, ExKa) bevor es wachsen kann ausgerissen. Und das trotz tausender Phrasen und leeren Versprechungen zu versuchen die Abwanderung zu stoppen und Chemnitz für die Jugend atraktiver zu machen.
Das ganze macht mich zuerst traurig aber dann auch unendlich wütend. Wütend über die verlorene Zeit des Argumentierens mit Leuten die meinen und meinten in anderen Städten sei es so viel besser. JA! In anderen Städten ist es soviel besser! Es gibt Städte deren Stadträte wenigstens versuchen an ihrem Wort festzuhalten. Bei denen stehen keine Leitsprüche sondern mutiges Handeln im Vordergrund.
Ich sage das alles nicht weil ich zum Vorstand vom AJZ gehöre. Nichtmal regelmäßiger oder nichtmal unregelmäßiger Besucher war ich dort. Ich sage das einfach aus der Überzeugung, dass die Stadt dort einen weiteren unverzeihlichen Fehler begeht und diesen kann nichtmal ich schönreden. Angesichts Millionen von veruntreuten Euro in zig Bauskandälern an dieser Ecke des Endes sparen zu wollen macht mich fassungslos!
Das einzigste was mich erfreut ist der Unstand, dass diesen Misstand jedem ausser den verquatterten Stadträten und einigen wenigen rechts der Mitte sauer aufstößt.
Ich werde diesmal wieder wenn nötig mit auf die Straße gehen! Ich werde diesmal Parolen rufen und dieses erste und hoffentlich einzigste Mal werde ich wenn nötig auch noch viel weiter gehen!
Traute
So vertreiben sie die klugen Köpfe und behalten uns als Melkkühe, solange sie können.
Gehe nicht mit Deiner Frau weg kämpfe darum, dass Chemnitz weiter leben darf und nicht auf diese schäbige raffgierige Art abgewickelt wird wie ihre stolze Vergangenheit als Ingenieur-und Industriestadt von Weltruf.
Bleibt und wehrt Euch, mit demokratischen Mitteln. Die dürfen nicht nur auf dem Papier stehen und für die Oberen Eliten gelten. Auch die Hartz IV Menschen und ihre Kinder haben Menschenrechte und ein Recht auf Treffpunkte mit kulturellem Hintergrund.Bleibt.
Knirps
AJZ bleibt!
Schröder
Natürlich ist das AJZ nicht irgendein Jugendclub. Hier werden humanistische Werte hoch gehalten und versucht der Jugend zu vermitteln.
Lutz
Wie die Stadt mit Geld umgeht sthet heute in der Freien Presse. Hier zum nachlesen:
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/THEMA_DES_TAGES_REGIONAL/1615973.html
Für die Hochkultur lässt man sich allerhand einfallen! Schade das es auffliegt!
G.R. aus C.
Alleine von diesem Geld (also nur dem Geld welches wegen Lug, Betrug und Dummheit "falsch" verwendet wurde und zurückgefordert werden wird) hätte sich das AJZ wohl weitere 10Jahre finanzieren lassen.
Und wieder werden keine Köpfe rollen. Das ist so enttäuschend, dass es Hoffnung macht, dass irgendwann der Pöbel aufsteht und diesen Job übernimmt.
Traute
@ Lutz, es ist immer der gleiche Weg; von unten weg nach oben hin, Du rätst das ich ein Euro bin.
Das reiht sich ein in die Chemnitzer Knaller.Da läßt sich auch am besten mauscheln. Wir könnten ja noch dankbar sein, dass bei uns die Häuser nicht nach ein paar Wochen einstürzen, die von solchen Stadtvertretern in Auftrag gegeben werden.
anonym
Stadtvertreter ... hhmmm ... so habe ich das noch garnicht gesehen. Ich dachte immer die Vertreten die Bürger einer Stadt ... Aber du scheinst Recht zu haben. Nur so ergibt es wenigstens etwas Sinn.
Die versuchen also garnicht der lange Arm des dumpfen Volkes zu sein ... Statt dessen geben die ihrer Stadt einen schicken Slogan bauen hier, veruntreuen da und fertig.
Danke für die Aufklärung!
anwohner
Hat sich schon mal einer von euch Freitag- oder Samstagnacht in der Nähe des AJZ aufgehalten? Da gewinnt man den Eindruck daß sich alle Idioten der Stadt versammelt haben. Die Chemnitztalstraße ist fast unpassierbar weil sie entweder von Glasflaschen(natürlich zertrümmert) oder von gröhlenden Betrunkenen blockiert wird. Unter diesen Gesichtspunkten kann man nur der Schließung zustimmen. Wenn die hier Diskudierenten aber für einen Erhalt des AJZ sind kann doch jeder bestimmt gern als Ehrenamtlicher fungieren. Alles andere wäre scheinheilig und stimmungsmache.
Lokalpatriot
Merkst du dich eigentlich noch!?
Nur weil ich die politische Ausrichtung des AJZ im Zusammenhang mit den Besucherzahlen kritisch hinterfrage, bin ich für dich "der kleine braune Zwerg der wahrscheinlich seine Nachrichten bei Mama im ausgebauten Keller schreibt diesen Namen beschmutzt hat: Wir sind Lokalpatrioten!" !!??
Schon mal davon gehört, daß Verunglimpfung von Mitdiskutanten nicht als Argument gilt!? Herr, wirf Hirn vom Himmel...
anonym
NEIN! "Alle Idioten der Stadt versammelt haben" sich Freitags udn Samstag abend auf der Zentralhaltestelle. Da merkt man mal wieder wie unterschiedlich Wahrnehmung sein kann.
@Lokalpatriot: Auch hier scheint jeder eine andere Auffassungsgabe zu haben! Denn recht hat er!
Ja
G.R. aus C : Danke danke
und recht hast du!!
Schwurbel
Das von Dir beschrieben Szenario gibt es 1 mal im Jahr. Ärgerlich, aber keine Gefahr fürs Abendland.
AJZ bleibt!
anonym
Es ist überhaupt nicht wert darüber zu diskutieren. Die oberen machen was sie wollen, stürzt sie oder flüchtet. Chemnitz richtet sich selbst zu Grunde!
G.R. aus C.
nur damit das Thema nicht in Vergessenheit gerät wollte ich nur nochmal bekräftigen:
AJZ bleibt! Dafür werden sie nicht alleine kämpfen!
G.R. aus C.
Endlich kann man sich wenigstens mit einer "Unterschrift" gegen die Schließung des AJZ wehren!
http://ajzbleibt.blogsport.de/
Eintragung funktioniert bei mir mit dem Mozilla irgendwie nicht?!
Musste dann auf den IExplorer zurückgreifen.
unwichtig
G.R. aus C. - Bei mir klappte es - habe nur "Chemnitzer AJZ bleibt" eingegeben und es funktionierte auf Anhieb.
Traute
Bei mir auch, auf Anhieb.