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Chemnitz
Montag, 11. Januar 2010 14:56
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
Darin geht es unter anderem um die umstrittenen Kürzungen im Jugend- und Kulturbereich. Unter dem Andrang der betroffenen Vereine und Besucher platzte im Dezember der Saal aus allen Nähten.
Videobeitrag
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© 03.09.2010 00:24:23 SACHSEN FERNSEHEN Social Bookmarks - diese Seite speichern |
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Beiträge: 3
fred
Bester Jan Koch,
was erhofft Ihr Euch denn von solch einer Veranstaltung. Meint Ihr wirklich, etwas zum weniger Schlechten wenden zu können? Das ist eine Ausschusssitzung und keine Kundgebung. Nicht, dass ich die Kürzungen Gut heiße, aber ich denke, hier wird sich nichts mehr drehen lassen. Die Träume von runden Tischen nach 1989 sind doch längst aus geträumt. Wir leben in der knall harten Gesellschaft des Kapitalismus - und da zählt nur: ist Geld da oder nicht. Und da wird halt im sozialen Bereich am ehesten gespart, weil Vereine nicht zu den Pflichtaufgaben der Kommune zählen. Wer dann Vorschläge bringt, wo anders einzusparen, der bringt dann die auf die Barrikaden, bei denen das eingespart werden soll. Versucht Euch mit einem Kopfkissen zu zudecken - Ihr werdet merken: Irgend ein Körperteil schaut immer heraus. Und seien wir doch alle mal ehrlich: Geht es wirklich darum, den sozial benachteiligten zu helfen, oder geht es um die eigenen Arbeitsplätze? "Die Verreiser" zum Beispiel können sich auch nur besser betuchte Eltern für ihre Kinder leisten.
anonym
ZITAT von Fred : Die Träume von runden Tischen nach 1989 sind doch längst aus geträumt.
Da ist aber Jan Koch die falsche Adresse. Jan Koch war 89 immer gegen Dialog am runden Tisch. Viel mehr war er ein "alter" Hardliner.
h.s.
an Fred,
... oder geht´s ums Meckern?
Jugendarbeit bzw. Jugendhilfe richtet sich nicht ausschließlich an sozial Benachteiligte, vielmehr sollen doch alle Jugendlichen, die das wünschen oder brauchen das Recht auf professionelle Angebote haben, wenn sie diese brauchen. Die Verreiser und ich denke auch alle anderen Träger der Jugendhilfe sortieren die Nutzer Ihrer Angebote nicht nach sozialen Schichten, sondern reagieren auf Bedürfnisse.