
Staatskanzlei setzt Prioritäten bei Verwaltungsoptimierung und IT-Investitionen
Doppelhaushalt 2025/2026: Digitalisierung im Fokus der Staatskanzlei
Der Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt 2025/26 sieht klare Schwerpunkte auf Digitalisierung und Verwaltungsoptimierung vor. Die Staatskanzlei investiert in effiziente Verwaltungsstrukturen.
Dresden – Das Sächsische Kabinett hat heute den Entwurf des Doppelhaushalts für 2025 und 2026 verabschiedet. Ein zentrales Thema des Haushaltsplans ist die Stärkung der Digitalisierung und die Optimierung der Verwaltungsprozesse. Die Staatskanzlei hat dabei einen klaren Fokus auf IT-Investitionen und die Modernisierung der Verwaltungsstrukturen gelegt, um sowohl für die Bürger als auch für Unternehmen einen effizienteren Service zu bieten.
Im Haushalt sind für die Sächsische Staatskanzlei insgesamt 201 Millionen Euro für 2025 und 247 Millionen Euro für 2026 eingeplant. Staatskanzleichef Andreas Handschuh betont, dass trotz der angespannten Haushaltslage die Förderschwerpunkte in den Bereichen Demografie, Medien und internationale Zusammenarbeit fortgeführt werden. In diesen Bereichen stehen im Vergleich jedoch zum manuellen Doppelhaushalt weniger Mittel zur Verfügung.
Digitalisierung als Schlüssel zur Effizienzsteigerung
Ein besonders wichtiger Schwerpunkt des Regierungsentwurfs ist die Digitalisierung. Die Staatskanzlei ist für die Durchführung zentraler IT-Projekte verantwortlich, die nicht nur die Verwaltung modernisieren, sondern auch die internen und externen Abläufe optimieren sollen. Handschuh erklärte, dass die Digitalisierung ein entscheidender Faktor sei, um Verwaltungsprozesse effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Insbesondere sollen Projekte im Bereich der Personalverwaltung und der Förderverfahren vorangetrieben werden, um durch technologische Innovationen Technologien zu realisieren.
Optimierung der Verwaltungsstrukturen und IT-Infrastruktur
Für die Modernisierung des Sächsischen Verwaltungsnetzes – das Kommunikationsnetz der Landesverwaltung – sind im Haushalt 50 Millionen Euro für 2025 und 95 Millionen Euro für 2026 vorgesehen. Ziel dieser Investitionen ist es, die Sicherheitsstandards zu erhöhen und die digitale Vernetzung der Verwaltung auf den neuesten Stand zu bringen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die ressortübergreifende Aufgabenkritik, die die Staatskanzlei initiiert hat. Im Rahmen dieser Überprüfung werden staatliche Aufgaben und Standards überprüft und Verwaltungsleistungen optimiert. So sollen sowohl Prozesse vereinfacht als auch die Effizienz gesteigert werden.
Förderung der Medienvielfalt und internationale Zusammenarbeit
Neben den Bereichen Digitalisierung und Verwaltung werden auch die Medien und die internationale Zusammenarbeit in den Haushaltsplan aufgenommen. Jährlich 1,5 Millionen Euro sollen weiterhin in die Förderung lokaler journalistischer Angebote fließen, insbesondere für lokale TV-Sender in Sachsen. Darüber hinaus werden knapp 1,4 Millionen Euro für die Unterstützung des Film- und Kreativstandorts Sachsen sowie für die Förderung der Medienpartnerschaft zwischen Sachsen, Polen und Tschechien bereitgestellt.
Im Bereich Europa, der seit Anfang des Jahres ebenfalls unter der Verantwortung der Staatskanzlei liegt, werden die Fördermittel zwar reduziert, aber auch weiterhin wichtige Projekte, insbesondere im Bereich der interregionalen und grenzübergreifenden Zusammenarbeit, fortgeführt.
Fazit:
Der Doppelhaushalt 2025/26 zeigt die klare Priorität der Sächsischen Staatskanzlei für Digitalisierung und Verwaltungsoptimierung. Mit gezielten Investitionen in die IT-Infrastruktur und der Modernisierung der Verwaltungsprozesse soll eine effiziente und zukunftsfähige Verwaltung geschaffen werden. Gleichzeitig werden die Förderungen im Medienbereich sowie die internationale Zusammenarbeit fortgeführt, um den Standort Sachsen weiter zu stärken.