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      Am Montagmorgen kam es auf der A72 zu einem dramatischen Unfall

      Schwerer Unfall auf A72: Fahrer mit Glück

      Chemnitz/Zwickau - Schreckliche Szenen ereigneten sich am Montagmorgen. Beim Blick auf die Bilder kann man kaum noch ein Transporter erkennen.

      Bei diesem Unfall muss ein Schutzengel vor Ort gewesen sein, denn der Fahrer des Autos überlebte mit nur vereinzelten Verletzungen. Doch was ist passiert?
      Am Montagmorgen kam es auf der A72 zu einem schweren Unfall. Zwischen Zwickau-Ost und Hartenstein blieb gegen 6 Uhr ein LKW auf dem Standstreifen stehen. Ein Transporter übersah den LKW-Sattelzug und fuhr ungebremst in den Lastwagen. Arndt Fröhlich, einer der ersten Helfer vor Ort, kam mit seinem LKW aus Richtung Zwickau und sah den Unfall bereits aus der Ferne.

      Der Renault-Transporter übersah den LKW aus bisher noch ungeklärten Gründen und rammte in den Lastwagen. Dies drehte den Transporter quer auf die Straße. Bei aufsteigendem Rauch und dem Herumfliegen von Fahrzeugteilen zerstörte es die Beifahrer-Seite vollständig.
      Das der 63-jährige Fahrer Glück hatte, nur mit Prellungen ins Krankenhaus zu kommen bezweifelt keiner.


      Die Ersthelfer konnten den Fahrer aus dem Transporter befreien. Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort. Diese mussten den Abschnitt der A72 für 5 Stunden voll sperren. Ab 11 Uhr öffnete man die Sperrung soweit dass sich der Stau weitestgehend auflösen konnte. Der Transporter musste zum Ende des Einsatzes abgeschleppt werden. Der LKW war laut Polizeiinformationen noch fahrbereit. Doch wieso stand der Lastkraftwagen überhaupt auf dem Standstreifen?


      Ob der LKW-Fahrer zu einer Tankstelle lief konnte von der Polizei aktuell nicht bestätigt werden. Die Polizei geht von einem technischen Defekt des Lastwagens aus. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach derzeitigen Schätzungen auf rund 50.000 Euro. Nichtsdestotrotz ging dieser dramatische Wochenstart glimpflicher aus, als auf den ersten Blick vermutet.

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