Sächsische Polizei nimmt Abschied von Maximilian Stoppa – Gedenkfeier am Dienstag

Trauermarsch und Gedenkgottesdienst für Polizisten

Trauermarsch und Gedenkgottesdienst für getötete Polizisten in Dresden

Am Dienstag, dem 28. Januar 2025, wird die sächsische Polizei in Dresden ihren im Dienst getöteten Kollegen Maximilian Stoppa gedenken. Der 32-jährige Polizeioberkommissar verlor am 7. Januar bei einem Einsatz im brandenburgischen Lauchhammer sein Leben.

Ablauf der Trauerfeier

Die Gedenkveranstaltung beginnt um 08:30 Uhr mit einem Trauermarsch an der Schießgasse , dem Sitz der Polizeidirektion Dresden. In diesen werden sich nicht nur Kolleginnen und Kollegen aus Sachsen einreihen, sondern auch Einsatzkräfte der Bundespolizei sowie Polizisten aus anderen Bundesländern. Die Route des Trauerzugs verläuft über folgende Straßen:

  • Hasenberg
  • Terrassenufer
  • Theaterplatz
  • Postplatz
  • Wilsdruffer Straße

Das Ziel des Trauerzugs ist die Kreuzkirche , in der um 10:00 Uhr ein öffentlicher Gedenkgottesdienst für Maximilian Stoppa stattfindet. Neben der Polizei werden auch Vertreter aus Politik und Gesellschaft erwartet, um dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. Gemeinsam mit der Familie des Polizisten soll dort Abschied genommen werden.

Verkehrseinschränkungen in der Dresdner Innenstadt

Aufgrund des Trauermarsches und der anschließenden Gedenkfeier müssen Verkehrsteilnehmer in Dresden mit Sperrungen und Einschränkungen rechnen. Besonders betroffen sind die Bereiche rund um die Schießgasse, den Pirnaischen Platz und die Innenstadtstrecken entlang der Route des Marsches . Zudem sind die Parkplätze an der Schießgasse und am Pirnaischen Platz nicht öffentlich nutzbar . Die Polizei bittet darum, den Bereich weiträumig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.

Die Trauerfeier ist ein bewegender Moment des Abschieds für die Kolleginnen und Kollegen von Maximilian Stoppa und ein Zeichen der Anteilnahme für seine Familie.

 — © Sachsen Fernsehen
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Der Trauermarsch der Polizei Sachsen formiert sich.
 — © Sachsen Fernsehen
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Ein Bild erinnert an den getöteten Polizisten Maximilian Stoppa.

Polizeioberkommissar Maximilian Stoppa kam am 7. Januar in Lauchhammer bei einer Fahndung ums Leben, als er ein verdächtiges Fahrzeug kontrollieren wollte. Dabei wurde er von dem Wagen erfasst und tödlich verletzt.

Zur Ehrung des Polizisten, der Teil einer gemeinsamen Fahndungsgruppe der Dresdner Polizei und der Bundespolizei war, findet in der Dresdner Kreuzkirche ein öffentlicher Gedenkgottesdienst statt. Neben Kollegen und Angehörigen nehmen hochrangige Politiker teil, darunter Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Innenminister Armin Schuster (beide CDU).

Am Trauermarsch beteiligen sich Polizisten aus ganz Sachsen sowie Beamte der Bundespolizei. Die Prozession steht für den Zusammenhalt und die tiefe Anteilnahme der Einsatzkräfte.

Nach der öffentlichen Trauerfeier wird Maximilian Stoppa im engsten Familienkreis beigesetzt . Bereits vor zwei Wochen fand eine interne Gedenkveranstaltung der Polizei Sachsen statt, bei der sich Kollegen von ihm verabschiedeten.

Der Fall erschütterte nicht nur die Polizei, sondern auch die Öffentlichkeit. Ein 37-jähriger Tatverdächtiger wurde inzwischen verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, den Beamten präzise erfasst zu haben, als dieser einen Stop-Stick , ein Nagelband zur Fahrzeugkontrolle, auslegen wollte. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Mordverdachts erlassen.

Maximilian Stoppa hinterlässt Familie, Freunde und Kollegen, die um ihn trauern. Die heutige Zeremonie erinnert nicht nur an seine Dienste, sondern auch an die Risiken, die Polizisten täglich eingehen, um die Sicherheit der Gesellschaft zu gewährleisten.

 — © Sachsen Fernsehen
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Der Gedenkgottesdienst für den getöteten Polizisten in der Dresdner Kreuzkirche.
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